Herzlichen Glückwunsch! Selbsthilfegruppe Bogenhausen feiert 30-jähriges Bestehen

Am 14. Oktober feiert unsere Selbsthilfegruppe Bogenhausen ihr 30-jähriges Bestehen.

Beginn ist um 11 Uhr mit einem Gottesdienst in der Nazarethkirche, Barbarossastr. 3. Anschliessend feiert die Gruppe bei gemütlichem Zusammensein im Gruppenraum mit einem kleinen Imbiss. Die Veranstaltung endet um 16 Uhr. Auch Angehörige und Freunde sind herzlich willkommen. Aufgrund der schlechten Parkplatzsituation wird empfohlen mit öffentlichen Verkehrsmitteln (U4 oder Buslinie 59 Haltestelle "Böhmerwaldplatzt") anzureisen.

Blaues Kreuz München e.V. Selbsthilfegruppe Bogenhausen 1991

Foto: Selbsthilfegruppe Bogenhausen 1991, Fotoquelle: Alfred Schober

Werdegang der Gruppe Bogenhausen

von Alfred Schober

Nach meiner 6-monatigen Therapie in Hirtenstein kam ich zu dem Entschluss dem Blauen Kreuz etwas zurückzugeben, nachdem ich von diesem Verein so viel Hilfe bekommen habe, um meinen Weg in die Abstinenz zu finden. Ich begann mit der Ausbildung zum Suchtkrankenhelfer, die ich am 13.10.1986 abschloss. Meine Selbtshilfegruppe am Sendlinger Torplatz besuchte ich weiterhin.

Irgendwann nahm ich mir den Stadtplan von München in die Hand und stellte dabei fest, dass in den Stadtteilen Haidhausen und Bogenhausen noch keine Selbsthilfegruppe etabliert war. Ich wohnte damals in Haidhausen und war in der Bayernversicherung tätig. Durch ein Gespräch mit dem damaligen Koch (dieser war im Kirchenvorstand der Nazarethkirche in Bogenhausen) bekam ich Kontakt zu Pfarrer Weidemann der spontan zusagte eine Selbsthilfegruppe zu installieren. So kam es, dass ich am 17. Oktober 1987 mit einem Kollegen und einer Kollegin die Gruppe eröffnete. Die Gruppe lief gut an und teilweise konnte ich mich über 40 Teilnehmer freuen. Der Durchschnitt lag zwischen 20 und 25 Personen.

Im Jahr 2001 übergab ich die Gruppe in die Hände des neuen Gruppenleiters Christoph Koehn.

Isen 24.07.2017

 

Anm. d. Red.: Alfred Schober war lange Zeit als Vorstand für das gesamte Bauwesen in Rauschenberg * zuständig, im Club 29 engagiert und für die Betriebliche Suchtkrankenhilfe bei der Caritas und in seiner Firma zuständig. Ebenso war er ehrenamtlich in Bereich der Klientenfahrten tätig und gab von der Hauptstelle für Sucht initiierte Seminare am Arbeitsplatz. Nach seinem Umzug nach Isen gründete er am 1.03.2004 die Selbsthilfegruppe Erding.

* Das Blaukreuz-Haus Rauschenberg ist eine sozialtherapeutische Facheinrichtung für suchtkranke Frauen und Männer mit besonderen sozialen Schwierigkeiten.

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