Herzlichen Glückwunsch! Unsere Gruppenjubiläen ...

blaues_kreuz_muenchen_ev_jubilaeum_clipart_artsnact Seit der Gründung des Blauen Kreuzes im Jahre 1877 in Genf und folgend 1885 des ersten deutschen Blaukreuz-Vereins, wurde in kleinen Gruppen – anfangs in Wohnzimmern – Suchtkrankenhilfe angeboten. Aus diesen kleinen Gesprächsgruppen entstanden im Laufe der Zeit die Selbsthilfegruppen. Mittlerweile können wir den Hilfesuchenden in München und Umgebung mehr als 60 Selbsthilfegruppen anbieten.

Viele ehrenamtliche Helfer setzen sich für die Suchtkranken und auch deren Angehörige ein. Sie übernehmen vielfältige Aufgaben im Hinblick der Prävention, Motivation und begleiten die Betroffenen auch während und im Anschluss der Entwöhnungsbehandlung. Ohne diesen großartigen Einsatz unserer Gruppenleiter*innen und Stellvertreter*innen wäre die Erfolgsgeschichte unseres 2015 aus dem Ortsverein München hervorgegangenen Vereins nicht vorstellbar. Ihrem - gerade während der Corona-Pandemie - ausserordentlichem Engagement ist es zu verdanken, daß wir unser Angebot den aktuellen Gegebenheiten anpassen und flexibel darauf reagieren können.

Viele unserer Selbsthilfegruppen blicken auf ein nunmehr schon jahrzehntelanges Bestehen zurück und es macht uns Stolz und erfüllt uns immer mit großer Freude, wenn wir zu einem Jubiläum gratulieren dürfen.


Jubiläen 2021

Freimann 25 Jahre - Fürstenfeldbruck 30 Jahre - Gauting 30 Jahre - Geretsried 15 Jahre - Gilching 35 Jahre - Lehel 25 Jahre - München - Ost 15 Jahre - Oberföhring 5 Jahre - Schwabing III 10 Jahre - Sendling 45 Jahre - Unterhaching II 30 Jahre


SHG Gauting feiert 30-jähriges Gruppenjubiläum

(2021) Liebe Michaela, Dir als Gruppenleiterin und lieber Hans-Jürgen Dir als Stellvertreter, ein herzliches Dankeschön für Euren unermüdlichen Einsatz! Euch und Eurer Gruppe alles, alles Gute weiterhin!
Wir freuen uns sehr darüber Euch bei uns zu haben und blicken voller Zuversicht nach vorne auf hoffentlich noch viele Jahre der vertrauensvollen und freundschaftlichen Zusammenarbeit!

Auch allen anderen Gruppenleiter*innen und Stellvertreter*innen an dieser Stelle ein herzliches „Vergelts Gott“ für ihren unermüdlichen Einsatz.

Blaues Kreuz München e.V.
 

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25 Jahre Selbsthilfe des Blauen Kreuz München e.V. in Haar

Balues Kreuz München e.V. 25 Jahre SHG Haar Hallo 03062020Balues Kreuz München e.V. 25 Jahre SHG Haar Hallo 03062020-1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Geschichte

(mk-shghaar) Am 15. Mai 1995 trafen sich zum ersten Mal in den Gemeinderäumen der Kirche St. Bonifatius in Haar 13 Personen, um über ihre Alkoholprobleme zu sprechen. Dies war die Geburtsstunde der damals 30sten Begegnungs- u. Selbsthilfegruppe des Blauen Kreuzes München. Die Gruppe wurde von Klaus H., damals fünf Jahre trocken, gegründet - nach einer zweijährigen Ausbildung zum Suchtkrankenhelfer beim Blauen Kreuz. Unter seiner Führung entwickelte sich die Gruppe zu einem wichtigen Bestandteil in der Gemeinde Haar und konnte über Jahre einen Besucherschnitt von 23 Personen vorweisen.

Die Gegenwart

Heute verzeichnet das Blaue Kreuz München e.V. rund 60 Selbsthilfegruppen im Stadtgebiet und Landkreis von München. Nach 22 Jahren übergab Klaus H. die Leitung der Selbsthilfegruppe Haar an das Führungsduo Margarete K. und Josef H. Beide traten dabei in sehr große Fußstapfen und konnten durch einen frischen und zeitgemäßen Führungsstil die Gruppe zusammenhalten und sogar noch um einige neue Gruppenmitglieder erweitern. Heute variieren die Teilnehmerzahlen zwischen 20 und 27 Teilnehmern. Hierbei übernimmt Margarete K. als Angehörige mehr den administrativen und Josef H. den operativen Bereich in der Gruppe. Auch zu erwähnen ist, dass in der Gruppe über ihren eigentlichen Zweck hinaus ein großer Zusammenhalt besteht, was die praktische Hilfe und Unterstützung in besonderen Situationen betrifft.

Jede/r „Neue“ muss sich zwar allein entscheiden, den ersten Schritt in die Gruppe zu gehen, aber bei den weiteren Schritten erhält er/sie, falls gewünscht, jede mögliche Unterstützung. So wird er/sie beim ersten Besuch von einem der Gruppenleiter in die Modalitäten (in einem Einzelgespräch) und anschließend in die Gruppe eingeführt.

Die Corona-Krise und ihre Folgen

Natürlich hat die Corona-Pandemie auch den Bereich der Selbsthilfegruppen in vollem Umfang getroffen. Die wöchentlichen Treffen wurden durch das Blaue Kreuz München e.V. zum Schutze der Gesundheit aller Gruppenteilnehmer vorrübergehend eingestellt. Dies stellte nicht allein die Gruppenleitung der Haarer Gruppe vor große Herausforderungen, denn es galt in erster Linie, auch in dieser schweren Zeit die Gruppe zusammen zu halten. Aber Not machte erfinderisch, und es wurde in kurzer Zeit die Möglichkeit geschaffen, auf digitalem Wege an Gruppentreffen teilzunehmen. Der Gruppenabend am Montag wurde mittels Videokonferenz fortgeführt, und über einen sicheren Messenger konnte und kann die Gruppe weiter in Kontakt bleiben. Möglicherweise könnte es gerade durch das Kontaktverbot des Staates und der damit einhergehenden Isolation zu vermehrtem und auch unkontrolliertem Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenkonsum gekommen sein. Die Selbsthilfegruppe in Haar stellt sich daher auf einen erhöhten Zulauf Betroffener oder Hilfesuchender ein und ist auch darauf bestens vorbereitet.

Selbsthilfegruppe Haar
Jagdfeldring 13 b, 85540 Haar
Mobil: +49 (0) 1525 8955786
Email: shg-haar1@blaues-kreuz-muenchen.de

 

(Quelle: Haarer Echo, 11. Jahrgang, 4. Ausgabe vom 23. April 2020)

25 Jahre SHG Haar I


SHG Unterhaching feiert 20-jähriges Gruppenjubiläum

Gruppenjubiläum 6.4.16 im KUBIZ, Unterhaching

Am 6.4.16 wurde im Unterhachinger KUBIZ das 20jährige Bestehen der dortigen Blaukreuz- Begegnungsgruppe gefeiert. Margot Simon hat diese Gruppe, in der sich Alkoholkranke und suchtgefährdete Menschen jeden Mittwoch treffen und austauschen, gegründet und betreut und begleitet sie seitdem. In diesem Rahmen erfahren Suchtabhängige und Gefährdete, aber auch deren Angehörige Hilfe, mit ihrer Erkrankung umzugehen und sich von ihr zu befreien.

In jeder Blaukreuz - Begegnungsgruppengemeinschaft werden problembeladene Personen ohne Vorurteile angenommen.  Sie erhalten Aufklärung über die Alkoholkrankheit und, wenn erforderlich, Angebote über weiterführende therapeutische Maßnahmen. Das Blaue Kreuz München e.V. ist Anlaufstelle für Personen mit Alkoholproblemen, egal in welchem Stadium ihrer Abhängigkeit sie sich befinden. Hilfesuchende sind auch in den zwei weiteren BK-Gruppen dienstags im KUBIZ willkommen. Eine weitere Gruppe speziell für Jugendliche wird demnächst donnerstags – ebenfalls im KUBIZ – eröffnet.

Am Jubiläumsabend fanden sich nicht nur die aktuellen Gruppenmitglieder ein, es kamen auch Ehemalige, die frei geworden sind und jetzt ein zufriedenes, abstinentes Leben führen. In harmonischer und dankbarer Atmosphäre wurde die Gruppenarbeit und Frau Simons Engagement auch durch Gäste wie Mitglieder des BK-Vorstandes und Sozialtherapeutinnen aus  psychosozialen Beratungsstellen wertgeschätzt.

 Laudatio:

Die Leistung:
20 Jahre lang jeden Mittwoch Abend Abstinenzgruppe, das heisst 1000x etwas vorbereiten, ab ins Auto und pünktlich sein.
Das heisst aber auch 2000 Stunden lang reden, fragen, zuhören, Geduld haben, Nachsicht zeigen und unbeirrt konsequente Standpunkte vertreten.
Es bedeutet -neben vielen Erfolgen wie man an uns sieht- auch Misserfolge, Rückschläge, Enttäuschungen hinzunehmen, etwa wenn Rückfälle in der Gruppe zu verzeichnen sind oder grosses Engagement im Einzelfall allzu wenig vergolten wird; wenn man machtlos gegen offenbaren Abstinenz-Unwillen ankämpft, langjährige Gruppenmitglieder plötzlich aussteigen oder man einem generellen Abwärtstrend bei Suchtgruppen hilflos gegenübersteht.
Zur Tätigkeit als Gruppenleiterin kommt noch die langjährige Beratungstätigkeit von Entgiftungspatienten im Perlacher Klinikum. Hier gilt es, eine erste Wegweisung in unser Suchthilfesystem zu geben, diese Menschen fachlich zu betreuen und den Versuch zu unternehmen, sie möglichst langfristig in Abstinenzgruppen wie die unsere einzubinden.
 Das alles bedeutet eine grosse Verantwortung zu tragen, zuverlässig und Vorbild zu sein, sich immer wieder aufrappeln und unbeirrt an die Sache glauben. Das alles über so viele Jahre hinweg, und noch dazu ehrenamtlich.
Liebe Margot, was für eine Leistung !!

Die Motivation:
Doch was treibt jemanden dazu das auf sich zu nehmen?
- Zum einen die unendliche Dankbarkeit dafür, vor über 25 Jahren einem bösen Teufel noch rechtzeitig von der Schippe gesprungen zu sein, und das nicht nur aus eigener Kraft. Eine überaus wichtige Organisation wie das Blaue Kreuz hat dabei geholfen die letztendliche Entscheidung gegen diesen Teufel konsequent anzugehen.
- Zum zweiten eine stark ausgeprägte soziale Ader, der Wunsch anderen dabei zu helfen, es auch zu schaffen. Denn was gibt es für einen sozial eingestellten Geist Schöneres als zu anderer Menschen Glück beizutragen!? Das Blaue Kreuz machte das möglich durch die Möglichkeit, eine eigene Abstinenzgruppe zu gründen und zu leiten.
- Zum dritten aber auch über die Jahre durch die Gruppe gewachsene Bekannt- und Freundschaften, die ein Teil des eigenen Lebens geworden sind und die man nicht mehr missen möchte.

Es wäre sehr zu wünschen dass es noch viel mehr Menschen vom Kaliber Margot gäbe, die all das inhaltlich und auch zeitlich leisten können. Wir, Dein Unterhachinger Clan,  wünschen Dir und uns, dass Du das solange es geht,  tun kannst, für uns, für Dich, für das Blaue Kreuz und nicht zuletzt für alle, die noch nichts von solchen Gruppen wissen oder halten, und denen damit eine Möglichkeit geboten wird, demselben bösen Teufel noch rechtzeitig von der Schippe zu springen! Ein ganz grosses Dankeschön an Dich, liebe Margot !